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Frostige Temperaturen führen zum Preisanstieg für Holzpellets - Ein Artikel von Maria Hanisch.

Die Preise für Brennstoffe sind in den letzten Monaten deutschlandweit kräftig gestiegen - vor allem für Holzpellets. Grund dafür ist das langanhaltend kalte Winterwetter und ein entsprechend hoher Brennstoffverbrauch der Heizanlagenbesitzer. Europaweit berichten Pellet-Händler über eine erhöhte Nachfrage.

Verbraucher, die in den Sommermonaten ihren Pellet-Vorrat nicht aufgestockt haben, greifen nun tiefer in den Geldbeutel. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) mitteilte, kostete in Deutschland eine Tonne Holzpellets im Februar durchschnittlich 253,39 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Nebenkosten - ein Preisanstieg von 4,7 Prozent gegenüber dem Vormonat und 4,6 Prozent mehr als im Februar 2016.

Auch in Österreich und der Schweiz wurde im Februar ein satter Preisanstieg für Holzpellets ermittelt. Aufgrund der hohen Nachfrage mussten Verbraucher in Österreich bis zu 3,7 Prozent mehr bezahlen als im Januar, in der Schweiz waren Holzpellets rund 2 Prozent teurer.

Dennoch schneiden Holzpellets im Preisvergleich günstig ab. Laut Deutsches Pelletinstitut lag der Preisvorteil gegenüber Heizöl im Februar 2017 bei 13 Prozent. So betrugen die Kosten für 3000 Liter Heizöl 5,83 ct/kWh, die vergleichbare Menge von 6 Tonnen Holzpellets kosteten 5,07 ct/kWh.

Verbraucher dürfen sich freuen. Die Preise werden in den kommenden Monaten aufgrund niedrigerer Nachfrage und höherer Produktion wieder sinken. Dann lohnt es sich besonders, das Pelletlager für den nächsten Winter aufzufüllen.

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